So sollte die Sprachentwicklung  vergleichsweise etwa verlaufen:

  6-12 Monate:      es kommen die ersten Worte, erstes Verstehen von Aufforderungen

12-18 Monate:      spricht bis zu sechs Worten, trinkt aus der Tasse

18-24 Monate:      spricht mehr, auch seinen Namen

 2-3     Jahre:           spricht kurze Sätze, Fragealter "Was ist das?" beginnt, die Vokale werden richtig ausgesprochen

 3-4     Jahre:           versteht "kalt, müde, hungrig...", spricht vollständiger, lernt kleine Verse auswendig

 4-5     Jahre:          beginnt in Sätzen zusammenhängend zu sprechen, Fragealter "Warum,Wann?" , alle Konsonanten werden richtig ausgesprochen

 5-6     Jahre:         spricht frei, kann erste Begriffe erklären                                                 (aus: Prof. Gundermann - Einführung in die Logopädie - Springer Verlag).

 

ABWEICHUNGEN:

 

"Dyslalie": ein Buchstabe, oder mehrere Buchstaben, (-verbindungen) werden nicht normativ gebildet.

"Dysgrammatismus": der Satzbau ist nicht altersgerecht ausgereift.

Von der "Sprachentwicklungsverzögerung" spricht man, wenn die Sprachentwicklung bis zum dritten Lebensjahr insgesamt keine altersgerechte Entwicklung nimmt.

SPRACHENTWICKLUNGSSTÖRUNGEN können ihre Ursache im längerfristigen schlechten Hören haben, was häufiger unterschätzt wird.  Wahrnehmungs-, und Feinmotorikprobleme, familiäres Erbe und die Tatsache, dass oft immer weniger miteinander gesprochen und gespielt wird, können die Sprachentwicklung belasten. In vielen Fällen ist die Ursache nicht bekannt.

Beim massvollen Fernsehen, Computerspiel etc. sollten die Kinder nicht alleine sein, sie sollten zur Verarbeitung des Erlebten Unterstützung der Eltern bekommen. Als Kind z. B.  Fragen stellen können, Fragen die geduldig und genauer beantwortet werden, ist grundsätzlich eine große Hilfe.

Nicht nur bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung und bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern hilft dankenswerterweise auch der Kindergarten.

Mit Gruppenaktivitäten, Feinmotorik-, Wortschatz-, und Wahrnehmungsübungen, z.B auch mit dem Würzburger Programm, wird auch im Kindergarten sprachlich gefördert.

Trotzdem benötigen viele Kinder eine intensive  Förderung  in der logopädischen Einzelsitzung.

Auch da sind die pädagogischen Mitarbeiter der Kindergärten sehr aufgeschlossen, ich erlebe oft, dass dort den Eltern bei Problemen geraten wird, eine logopädische Praxis aufzusuchen.

"Stimmstörungen": schon im Kindesalter kann es zu anhaltender Heiserkeit kommen, die fachärztlich abgeklärt werden muss und oft logopädisch begleitet wird.

 

"Stottern": in der Sprachentwicklung gibt es häufiger eine kurze Phase des gelegentlichen Stotterns, wenn die Gedanken nicht sofort formuliert werden können. Ruhiges Zuhören und Mitdenken, ohne dabei "ins Wort zu fallen", helfen über diese Phase im Allgemeinen gut hinweg.

Aus verschiedenen Gründen kann das Sprechen jedoch permanent unflüssig werden, durch ungewollte Pausen vor oder bei Wörtern, Vokalverlängerungen, oder Wortverdoppelungen.

"Hörstörungen": Sie können angeboren, oder durch frühkindliche Erkrankungen erworben sein, gerade die schwergradige Hörstörung und die Gehörlosigkeit müssen intensiv fachärztlich betreut werden. In den letzten Jahren hat sich auch das CI (Cochlear-Implantat) vermehrt durchgesetzt, mit dessen Hilfe das Hörvermögen auch für spät Erkrankte erleichtert wird.

Ein Sprach-, und Sprechaufbau ermöglicht dem gehörlosen Kind entweder zunächst den Besuch einer regulären Grundschule, oder eine Spezialgrundschule.

Jeder Mensch benötigt ein Sprachregelwerk zur Kommunikation und als Basis jeder schulischen Bildung.

Deshalb haben Gehörlose übrigens international eine eigene Gebärdensprache entwickelt.

"Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten": Entweder die Lippen, der Kiefer, oder der Gaumen sind bei der Geburt teils nicht ganz geschlossen und müssen operiert werden. Dabei muss die Nahrungsaufnahme und später die Sprechentwicklung des Kindes auch durch Logopädie begleitend sichergestellt werden.

"Mutismus": Darunter versteht man, dass ein Kind nie, oder nur in bestimmten Situationen (selektiv) sprechen kann.

"Autismus": in sehr unterschiedlichem Erscheinungsbild haben Menschen  teils starke Wahrnehmungs-Probleme und / oder Probleme zu anderen  Menschen emotionalen Kontakt aufzunehmen, gleichzeitig kann die Sprachentwicklung sehr eingeschränkt sein.

"Morbus Down": infolge einer Chromosomenaberration gibt es bestimmte angeborene Merkmale bei der allgemeinen Entwicklung des Kindes. Die Sprach-, und Sprechentwicklung ist auch spezifisch betroffen.

"Aphasie": durch hinorganische akute Veränderungen (Blutung) wird auch die Sprache betroffen, die bereits zuvor entwickelt war.

"CP Cerebralparesen": auch postnatale neurologische Schädigungen bewirken unterschiedliche motorische Einschränkungen der Mundmotorik mit teils sehr ausgeprägten Sprechstörungen.

 

 

 

 

 


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Karine v. Stünzner  
Logopädin in 51597 Morsbach
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In unserem Empfangsraum kann man in Ruhe sitzen oder spielen. In unserem Empfangsraum kann man in Ruhe sitzen oder spielen.

 

 

 

 

 

 

 

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Therapien werden auch durch vielfältiges Material  getragen.Therapien werden auch durch vielfältiges Material getragen.

 

 

 

 

 

 

 

   

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